Wohnst du schon oder suchst du noch?

23. Januar 2015

Wer kennt das Problem nicht? Die Wohnungsnot in Köln wird immer schlimmer und die Kölner Studenten leiden immer mehr darunter. Deshalb hat die Junge Union Hochschulgruppe mit Entscheidungsträgern über die Wohnungsknappheit diskutiert und kreative Lösungen gefunden,  denn „ohne vernünftige Wohnung, ist kein erfolgreiches Studium möglich“, so Richard Mörsdorf, Vorsitzender der JU HSG.).

Die Podiumsdiskussion ist von Christoph Klausing (JU HSG), Mitglied im Rat der Stadt Köln und Masterstudent Politik, moderiert worden. Als Gastredner haben Niklas Kienitz MdR, Geschäftsführer der CDU-Fraktion sowie Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Kölner Studentenwerks, und Dorothea Ess (JU HSG), Mitglied im Studierendenparlament und Medizinstudentin, eine angeregte Diskussion unter Einbindung des Publikums geführt.

Niklas Kienitz bringt das Problem auf den Punkt: „Die Wohnungskapazität des Kölner Immobilienmarktes ist größtenteils ausgeschöpft, daher sind kaum noch Wohnungen zu bezahlbaren Preisen für Studenten vorhanden.“ Kienitz schlägt die Zwischennutzung von zu entwickelnden Flächen und den dortigen Einsatz von Wohncontainern vor.

Das Kölner Studentenwerk bietet für die 86.139 Kölner Studenten (WS 14/15) insgesamt 4760 Plätze in 88 Wohnheimen mit erschwinglichen Mieten von 240€. Aufgrund der gewaltigen Nachfrage setzt Jörg J. Schmitz sich intensiv für den Bau neuer Studentenwohnheime ein. Das Studentendorf Hürth-Efferen solle weiter ausgebaut werden und ein neues Studentendorf könnte nach diesem Beispiel in einem äußeren Stadtbezirk geplant werden, damit für uns ein bezahlbares Wohnen in Köln möglich wird. Diese Erweiterung und Erschließung von Kölner Randbezirken sei momentan der beste Weg und müsse durch einen Ausbau des ÖPNV und durch Fahradschnellstraßen unterstützt werden, betont Christoph Klausing.

Kommentare sind geschlossen.